Funddepots

Die Archäologische Bodenforschung ist zuständig für die Lagerung sämtlicher Funde, die seit der Gründung der Dienststelle im Jahr 1962 geborgen worden sind. Dies sind rund 6 Millionen Funde aus über 2300 Grabungen.

Nach der Inventarisierung und der Konservierung werden die Funde in Fundkisten verpackt und in die Funddepots der Archäologischen Bodenforschung gebracht. In den Depots lagern sie nach Materialgattungen getrennt, da diese teilweise unterschiedliche klimatische Voraussetzungen benötigen. So brauchen Funde aus Metall beispielsweise ein gleichmässig kühles und trockenes Klima, weshalb sie in einem abgesonderten Raum aufbewahrt werden.

Seit dem Jahr 2011 verfügt die Archäologische Bodenforschung über das modern eingerichtete Zentrale Funddepot, in dem der grösste Teil der Funde untergebracht ist. Von hier aus werden die Funde für Ausstellungen ausgelehnt und für wissenschaftliche Auswertungsprojekte bereitgestellt. In naher Zukunft wird hier auch eine Studiensammlung für universitäre und wissenschaftliche Veranstaltungen zur Verfügung stehen.